Reise Karin 12. – 23. April 2015

Wieder zurück von meiner letzten Ghana-Reise. Dabei habe ich sehr viel Berührendes erlebt, beeindruckt hat mich wieder, wie die Menschen mit Wenigem trotzdem glücklich sind!


Junior High School

Als erstes habe ich die JUNIOR HIGH SCHOOL SCHÜLER der Marcoff Children in der Kobokobo Schule besucht.

Dort haben wir im Vorjahr Computer und Laptops gespendet, worüber sie sehr glücklich sind. Ihr großer Wunsch wäre ein kleiner Zubau mit einem eigenen Raum für die IT-Klasse. Jetzt stehen die Computer verstreut in den Klassen.

Die Freude war groß und die Wiedersehenstränen konnten nicht verborgen werden!

Es gehen alle in Class 2, nur Isaac ist in Class 3, er möchte danach eine Senior High School mit Internat besuchen. Wenn es uns möglich ist, werden wir ihn gerne unterstützen.

Der Abschied ist uns allen schwer gefallen!


SYLVESTER,

ebenfalls von Marcoff Children, der aufgrund seines Alters nicht mehr im Waisenhaus leben kann, haben wir mit der Miete und Arbeitsmaterialien zu einem eigenen Shop verholfen. Bei meinem Besuch hat er gerade seinen eigenen Elektrozähler bekommen.

Sylvester ist so stolz auf seinen Shop und wir wünschen ihm viel Erfolg damit!


BESUCHE BEI DEN FAMILIEN,

die wir bereits unterstützen oder unterstützen werden. Alle Kinder haben Zahnbürsten, Zahnpasta, Seife und kleine Geschenke erhalten. Wir haben auch Briefe von den Paten mitgebracht.

 

Familie Abrowka in Akropong/4 Kinder

Emmanuella Osei und Alex Mantey in Akropong

Familie Asare in Koforidua/3 Kinder

Familie Asare/Akropong

Familie Ayisi und Familie Akuoko in Accra

Familie Gyampo in Bepoase, Akuapem/7 Kinder

Neu hinzugekommen ist GEORGE AKOTO.

George ist 13 Jahre alt, Waise, hat die Schule abgebrochen und bisher Aluminium gesammelt, um Geld für Essen zu haben. Mr. Benjamin Mintah würde sich gerne um ihn kümmern, ist jedoch selbst arbeitslos.

Wir haben eine Familie besucht, eine Mutter mit 11 Kindern, der Vater hat wahrscheinlich einen Gehirntumor und ist weggesperrt, weil er der Familie Gewalt antun wollte. Leider konnten wir hier für den Support keine verbindliche Zusage machen, weil wir noch zu wenig Paten für alle Kinder haben. Bei unserem Besuch um 18.30 Uhr abends war nur ein Teil der Kinder anwesend, die Mutter war unterwegs, um mit dem Verkauf von Bananenchips Geld für die Ernährung zu verdienen.


Bei Social Welfare haben wir uns mit einem gespendeten Fotoapparat und gebrauchten Laptop für die gute Zusammenarbeit bedankt. Im Büro stehen zwar drei Computer, aber alle defekt!